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Mit dem Velo auf Tour – Reiseplanung für den Fahrradurlaub

30 Aug

Eine Radtour, die ist lustig, eine Radtour, die ist schön… Doch genau wie bei einer Seefahrt muss man vorab einiges bedenken. Wir zeigen Ihnen, was bei der Planung eines Radurlaubs zu beachten ist – damit sie ganz ungetrübt die Aussicht genießen können und am Ende nicht das Nachsehen haben.

Reisevorbereitung, Teil 1: Das richtige Rad für die Fahrradtour

Das Ziel weist bei der Fahrradreise gewissermaßen den Weg. Denn je nach dem, wo die Tour hingehen soll, muss die Ausrüstung anders beschaffen sein. Und die richtige Ausrüstung fängt beim Gefährt selbst an: Wenn Sie eine Stadttour im Sinn haben, reicht schon das normale Stadt- oder Trekking-Rad aus, für längere Reisen empfehlen sich dagegen Reiseräder mit besonders stabiler Bauweise, 26-Zoll-Rädern und angenehmer Laufruhe.

Die Basis eines jeden Fahrrads ist sein Rahmen. Dieser sollte verwindungssteif sein, um auch schwer bepackt in jeder Situation die Spur halten zu können. Aus Aluminium und Stahl lassen sich Reiseräder mit hohem zulässigen Gesamtgewicht fertigen. Das ist wichtig, wenn der Drahtesel auf langen Touren neben Fahrer oder Fahrerin viel Gepäck tragen muss.

Wie sein Name schon verrät, trägt der Gepäckträger das meiste Gepäck: Bis zu 40 Kilogramm hält er aus. Sie sollten darauf achten, dass der Gepäckschwerpunkt vor der Radachse liegt, andernfalls geraten Sie leicht ins Schlingern. Hoch angebrachte Taschen sollten Sie aus demselben Grund vermeiden. Ein sogenannter Lowrider, ein Gepäckträger, der an der Vordergabel angebracht wird, kann Ihnen auf längeren Fahrradurlauben gute Dienste erweisen.

Egal welches Modell Sie „unter dem Sattel“ haben – vor der Fahrradtour sollten Felgen, Kette, Zahnkränze und Gepäckträger in der Fachwerkstatt gecheckt werden.

Reisevorbereitung, Teil 2: Die richtige Ausrüstung

Nachdem die Ausrüstung mit dem Fahrrad selbst anfängt, geht sie weiter mit Sack und Pack und vielem mehr: Bei der Reisevorbereitung ist nämlich nicht nur darauf zu achten, dass die Taschen auf dem Gepäckträger oder Lenker richtig sitzen, robust und wasserdicht sind, gleiches gilt auch für die Ausrüstung, die Sie auf der Fahrradreise am Körper tragen werden.

Mit einer festen Windweste trotzen Sie jedem Sturm und fahren sozusagen immer mit Rückenwind, und auch eine gut imprägnierte Regenausrüstung ist unverzichtbar. Damit Sie nicht unnötig ins Schwitzen geraten, sollten Sie generell atmungsaktive Stoffe bevorzugen. Entscheidend ist, dass Sie in der Kleidung ausreichend Bewegungsfreiheit haben und nichts kneift oder scheuert.

Ähnlich verhält es sich mit den Schuhen. Wer einen Radurlaub plant, sollte sich überlegen, ob er sich Fahrradschuhe gönnt. Diese speziell für Fahrradtouren entwickelten Treter übertragen die Kraft besser und sind gesünder für den Fuß.

Neben einem Erste-Hilfe-Set für mögliche Verletzung sollten Sie auch eine kleine mobile Notfall-Werkstatt in der Tasche haben: Flickzeug, Luftpumpe, Ersatzschlauch, einen Lappen und ein Mini-Tool mit den passenden Werkzeugen für Ihr Rad.

Und damit Sie den Weg zu Ihrem Ziel auch finden, dürfen Sie natürlich die Karten nicht vergessen. Die Auswahl an digitalem Kartenmaterial für Computer und GPS-Gerät ist mittlerweile riesig. Allerdings bieten herkömmliche Radkarten eine bessere Übersicht auf der Radtour – und in eine Klarsichthülle gehüllt, haben Sie auch bei jedem Wetter klare Sicht auf die Karte.

Das Ziel vor Augen, können Sie jetzt los radeln. Mit einem Lied auf den Lippen: Hol-la-hi, hol-la-h. Hol-la-hi-a hi-a hi-a, hol-la-ho…