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Von wegen nur für Senioren: Deshalb sind E-Bikes so beliebt!

13 Jun

Wer mit dem Rad fährt, verhält sich umweltbewusst und gesundheitsfördernd. Aber spätestens bei der ersten schwierigen Steigung wünschen sich die meisten Radler ein großes Segel und reichlich Rückenwind. Diesem Wunsch tragen Elektrofahrräder – sogenannte E-Bikes – Rechnung, und es sind längst nicht mehr nur Senioren, die den zuschaltbaren Schub zu schätzen wissen. Ein Blick auf die Absatzzahlen der E-Bike-Hersteller und in die eigene urbane Nachbarschaft zeigt: Elektrofahrräder sind quer durch die gesellschaftlichen Schichten hoffähig geworden!

Die neuesten Zahlen des Verbands der Zweiradindustrie (ZIV) sprechen Bände. So sollen derzeit bereits mehr als 2,1 Millionen E-Bikes auf deutschen Straßen unterwegs sein, mit einem Plus von 480.000 E-Fahrrädern allein im letzten Jahr. Das entspricht einer Absatz-Steigerung von satten 17,1 Prozent.

Komfortable Leichtgewichte: Die Vorteile moderner E-Bikes

Diese Zahlen verwundern wenig, wenn man sich die Fortschritte in der Produktentwicklung vor Augen führt. Früher noch waren E-Bikes klobige Vehikel, bei denen man inständig darauf hoffen musste, dass sie nicht beim nächsten Berg den Geist aufgeben, denn die Akku-Laufzeiten waren sehr begrenzt, und schieben war angesichts des hohen Gewichts der damaligen Elektro-Fahrräder keine Option.

Heute sind die Batterien leichter und reichweitenstärker, und das trotz deutlich gesunkener Preise für die E-Bikes. Zudem tummeln sich mehr Hersteller auf dem Markt, die Auswahl ist so größer und attraktiver geworden. Kein Wunder also, dass E-Bikes einer der Mobilitäts-Hypes der Stunde sind.

E-Bikes sind Mobilitätslösungen für Jedermann – doch nicht jeder kann sie sich leisten

Auch ohne großes Training können Pendler mit heutigen E-Bikes locker 20 Kilometer Arbeitsweg von den Außenbezirken bis in die Innenstadt bewältigen. Auch für Paare, die gerne Ausflüge ins Grüne machen, stellen die Elektrofahrräder eine Option dar, denn mit ihnen entfallen Streitereien über das Tempo und die Streckenlänge, die vielleicht nur dadurch entstehen, dass der eine etwas sportlicher ist als der andere.

Der Partnerschafts-Kitt hat aber durchaus seinen Preis. Schon bei normalen, nicht motorisierten Fahrrädern, die der Fachverkäufer als „höherwertig“ oder als „Designer-Bike“ bezeichnen würde, muss der geneigte Käufer um die 1.000 EUR einkalkulieren. Bei den E-Bikes sind die Dimensionen ganz andere: Es geht bei ca. 1.500 EUR los, für passable Einsteiger-Modelle muss man jedoch eher 2.000 EUR auf die Ladentheke legen. Je nach Ausstattung kann ein E-Fahrrad auch gerne mal 6.000 EUR kosten…

Schneller als die Polizei erlaubt? Sonderfall S-Pedelecs

Bestimmte E-Räder, die sogenannten S-Pedelecs, fallen mit ihren Maximalgeschwindigkeiten sogar unter die Beschränkungen der Straßenverkehrsordnung. Diese Turbos unter den E-Bikes schaffen Spitzen-Geschwindigkeiten von bis zu 45 Kilometer pro Stunde.

Auch ein Nummernschild benötigen die Fahrer dieser Feuerstühle, außerdem sind sie versicherungspflichtig. Keine Option für die allermeisten Nutzer, die an E-Bikes gerade das Unkomplizierte lieben. Ohne viel behördlichen Aufwand oder störende Regularien, dafür dann gerne auch mit weniger Geschwindigkeit. Die Hauptsache: Bei der nächsten Steigung nicht mehr selbst in die Pedale treten müssen!